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Jōmon Sugi - diese Zeder ist über 2170 Jahre alt

Jōmon Sugi ist ein besonders alter Zedernbaum an der Nordwand des Mount Miyanoura auf der Insel Yakushima in Japan. Es wird angenommen, dass Jōmon Sugi einer der ältesten lebenden Bäume der Erde ist, denn Schätzungen zufolge ist er zwischen 2.170 und 7.200 Jahre alt. Dieses Exemplar ist eine Cryptomeria japonica, gemeinhin als japanische Zeder bekannt, und ist ein Zeugnis der reichen biologischen Vielfalt und der Kulturgeschichte der Insel.

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Der Name des Baumes leitet sich von der Jōmon-Periode ab, einer Epoche der japanischen Vorgeschichte, die von etwa 14.000 bis 300 v. Chr. dauerte. Die Namenswahl symbolisiert die unglaubliche Zeitspanne, die der Baum durchlebt hat. Seit seiner Entdeckung im Jahr 1968 ist der Jōmon Sugi zu einem Symbol für den Schutz und die Ehrfurcht vor der Natur geworden, das Tourist*innen, Entdecker*innen und Naturliebhaber*innen gleichermaßen anzieht, um seine majestätische Präsenz zu erleben. Um zum Jōmon Sugi zu gelangen, muss man eine anspruchsvolle 10-stündige Wanderung durch die üppigen Wälder von Yakushima unternehmen, einer UNESCO-Welterbestätte, die für ihre vielfältige Flora und Fauna bekannt ist. Die hohen Niederschlagsmengen sorgen für eine feuchte und neblige Umgebung, die zum Erhalt des Baumes und des umliegenden Ökosystems beigetragen hat. Besucher müssen dichte Vegetation und steiles Gelände durchqueren, um Jōmon Sugi zu erreichen, was das Gefühl der Ehrfurcht und des Abenteuers, das mit ihm verbunden ist, noch verstärkt.

Jōmon Sugi ist eine lebendige Verbindung zu Japans historischer Vergangenheit und vermittelt einen Einblick in die Umweltgeschichte der Insel und die kulturelle Bedeutung der Ehrfurcht vor der Natur. Seine Erhaltung ist zu einer Priorität geworden und unterstreicht, wie wichtig es ist, solche ökologischen Schätze zu bewahren, damit auch künftige Generationen sie schätzen und studieren können.